Wohngebiet Hintersberg


Ideenskizze zum städtebaulichen Entwurf: So oder so ähnlich könnte das Wohngebiet später einmal aussehen.

Fragen und Antworten zum Bauvorhaben "Hintersberg II"

An welche Bevölkerungsgruppe / Zielgruppe richtet sich das Projekt?

Mit dem Vorhaben beabsichtigt der Tölzer Stadtrat, Wohneigentum vor allem für einheimische Familien mit Kindern zu schaffen. Bereits seit längerem gibt es keine vergleichbaren Angebote im Stadtgebiet, sodass zahlreiche Interessenten gar nicht oder nur auswärts fündig wurden.  Um die soziale Ausgewogenheit im Stadtgebiet zu gewährleisten, ist - neben dem Bau z.B. von geförderten Mietwohnungen - auch die Schaffung von Wohneigentum für Einheimische ein städtisches Ziel. Insgesamt könnten hier zwischen 35 und 40 Wohneinheiten entstehen.

Handelt es sich um ein Einheimischenmodell?

Im Prinzip ja. Da die EU die Bedingungen für subventionierte Einheimischenmodelle (wie früher praktiziert), stark eingeschränkt hat, geht die Stadt hier aber einen anderen Weg: Da hinter dem Projekt kein kommerzieller Bauträger steht und zudem die Grundstücksflächen für Tölzer Verhältnisse eher überschaubar sind (voraussichtlich überwiegend zwischen 300 und 500 m²), bleiben die Gesamtkosten für Grundstück und Bau unter dem sonst üblichen Marktniveau.  Bei der Vergabe der Grundstücke können dann Aspekte wie z.B. Wohnort, Kinder, Arbeitsort oder ein ehrenamtliches Engagement entsprechend berücksichtigt werden.

Warum wird dort nicht wesentlich mehr Wohnraum (z.B. mit größeren Wohngebäuden) geschaffen?

Das Gebiet liegt zum einen am Ortsrand, zum anderen grenzt es direkt an ein eher locker bebautes Einfamilienhaus-Gebiet. Auch wenn dort dicher als häufig in der Vergangenheit bebaut werden soll (um mehr Wohnraum zu schaffen), sprechen beide Aspekte dafür, an dieser Stelle die Größe der Baukörper städtebaulich verträglich zu dimensionieren. Für den klassischen Geschosswohnungsbau gibt es nach Auffassung des Stadtrates besser geeignete Standorte im Stadtgebiet.

Wie ist der aktuelle Stand, und wie wird informiert?

2017 hat der Stadtrat den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst. Im Stadtrat wurde ein städtebaulicher Entwurf öffentlich vorgestellt, und die Stadtspitze hat sich mit Nachbarn und Anliegern vor Ort getroffen. Parallel wurden die nötigen Untersuchungen durchgeführt, z.B. zur Verkehrssituation oder auch zur Verfüllung des ehemaligen Bergbaustollens in dem Gebiet. Derzeit läuft das so genannte Bebauungsplanverfahren. Auch dieses beinhaltet die Beteiligung der Öffentlichkeit. Zusätzlich zum darin enthaltenen "Pflichtprogramm" wurde im Oktober 2019 im Rathaus eine Informationsveranstaltung für Nachbarn und sonstige Interessierte durchgeführt. Sobald fest steht, welche Änderungen sich aus dem Bebauungsplanverfahren eventuell ergeben, wird das Procedere für die Grundstücksvergabe erarbeitet. Auch darüber wird die Stadt dann öffentlich berichten, sodass in den folgenden Schritten Interessenten die Möglichkeit haben, sich für ein Grundstück zu bewerben. Ein genauer Zeitpunkt hierfür kann aktuell noch nicht genannt werden.

Was muss ich tun, wenn ich Interesse an einem Grundstück habe?

Interessenten können sich bei der Tölzer Liegenschaftsverwaltung, Frau Anita Bierschneider melden (Tel. +49 (0) 8041 504-340, E-Mail A.Bierschneider@bad-toelz.de) und auf eine Liste setzen lassen. Sie werden dann rechtzeitig schriftlich benachrichtigt und über die weiteren Schritte informiert. Gleichzeitig wird durch die Presse über den bevorstehenden Verkauf informiert, so dass sich auch noch weitere Kaufinteressenten melden können.

 

Ihr Ansprechpartner für Fragen zur Arbeitsgruppe Wohnen:

Falko Wiesenhütter

Tel.: +49 (0) 8041  504-105

E-Mail: f.wiesenhuetter@bad-toelz.de

Ihr Ansprechpartner für City-Management und Wirtschaftsförderung
Sandra Kern

Wirtschaftsförderung 
und Standortentwicklung

Stadt Bad Tölz
Am Schloßplatz 1
83646 Bad Tölz